Nachhaltigkeit + Tierschutz

Wir verstehen Nachhaltigkeit und Tierschutz als gesellschaftliche Verantwortung damit wir auch zukünftig alle ein gutes Leben führen können.

Für Dithmarscher Geflügel bedeutet das auf vier Ebenen entsprechend wirksam zu handeln:
Ökologisch, ökonomisch, sozial und artgerecht.

Soziale Aspekte bei der Lohnaufzucht von Gänsen

  • die Gänsehalter bleiben selbständige Landwirte und Bauern
  • die Aufzucht erfolgt auf solider gleichberechtigter Vertragsbasis
  • die Haltung der Gans im Nebenerwerb und die Art und Weise der Gänseaufzucht ermöglichen größtmöglichen Handlungsspielraum für die Gestaltung der Haltung unter ökonomischen Aspekten
  • Gänseaufzucht als altes ländliches Kulturgut wird erhalten und gefördert
  • Erhaltung alter Gänserassen in Deutschland

Wir halten uns an die Richtlinien des BSCI-Verhaltenskodex.

BSCI-Richtlinien Download PDF

Ökologische Aspekte

  • Wechsel der Weideflächen zur Vermeidung von erhöhtem Nitrateintrag, zur Schonung der natürlichen Ressourcen und zum Schutz der Bodenfruchtbarkeit
  • Schlachtung mit Wasser sparendem Trockenrupf
  • vollständige Verwertung der Gans
  • Gans = Gänsebraten
  • Verarbeitung = Fertig- und Wurstprodukte
  • Gänse-Federn = Bettdecken
  • Einsatz von Verpackungsmaterial unter ökologischen Aspekten
  • Haltung einer anspruchslosen Weidegans
  • möglichst viel natürliche Fütterung
  • saisonaler naturbelassener Vogel
  • durch Weidehaltung kein Verbrauch bzw. Verschwendung von natürlichen Ressourcen für Stallanlagen (Heizung, Licht, etc.)

Ökonomische Aspekte

  • durch die größtmögliche Weidetauglichkeit der Gans nur geringe Investitionskosten in Gebäude und Technik
  • vollständige Verwertung / Verwendung der Gans und ihrer Bestandteile
  • unter geringem Einsatz von natürlichen Ressourcen eine möglichst hohe Qualität des Endproduktes
  • für die Bauern ist die Gänseaufzucht ein Nebenerwerbszweig und bringt dem Landwirt ein zusätzliches Einkommen

Tierschutz bei Dithmarscher Geflügel

  • Geflügelhaltung gemäß den Kriterien „Freilandhaltung“
  • durchgehender Nachweis von Zucht über Haltung bis zur Schlachtung (Bestätigung durch „Orgainvent“)
  • Gänse ausschließlich in der Haltungsform „Bäuerlicher Freilandhaltung“ = 15m²/Gans und eine längere Dauer der Aufzucht von mindestens 4 Monaten
  • laufende Kontrolle der Haltung durch Organe der jeweiligen Landesregierung
  • Kontrollen durch den „Bundesverband Tierschutz e.V.“
  • Fütterung der Weidegänse erfolgt in erster Linie über natürliches Grünfutter, Zugabe von Futter erfolgt artgerecht mit mindestens 70% Getreide
  • Selbstverständliche Qualitätsmerkmale der Dithmarscher Gans
  • Weidegans mit natürlich günstiger Fütterung
  • keine Extremzucht
  • kein Lebendrupf / keine Zwangsfütterung
  • ausschließlich rein pflanzliche und GMO-freie Fütterung